Die Ratte erinnert uns an unsere gegenseitige Verbundenheit
Kiore, die Ratte, wird von den Neuseeländischen Ureinwohnern als hoch soziales Tier geehrt. Die Ratte zeigt uns, wie wir fürsorglich füreinander schauen können, und wie wir miteinander teilen lernen, was wir zur Verfügung haben.
Aus dem Kartendeck "Weisheit der vier Winde" habe ich in den Rauhnächten für jeden Monat eine Karte gezogen. Kiore begleitet mich im März. Ich finde es inspirierend, mich eine Zeitlang mit einem besonderen Lebensaspekt auseinanderzusetzen:
Was kann und möchte ich teilen?
Wo wird mit mir geteilt?
Welche Gefühle begleiten das Teilen?
Ein Erlebnis zum Thema Verbundeheit und Teilen möchte ich euch hier erzählen:
Auf meinem Heimweg musste ich in Zürich umsteigen. Die Bahnsteige im untersten Bereich sind jeweils als Gleispaar ausgeschildert. Mein Zug ist auf Gleis 43/44 angekündigt. Und so stehe ich nun da, einem der beiden Gleise zugewendet, müde, mir aber gewiss, dass mein Zug bald einfahren würde. Fast ein wenig einnickend nehme ich wahr, wie ein Vater seinen Kindern erklärt, dass auf dem Schild da oben (er zeigt in die Höhe, zu einem Kasten, den ich nur von hinten sehe) die Züge angezeigt seien. Und am Pfeil sehe man, auf welchem Gleis der Zug fährt. Ich merke auf, schau mir die Tafel von vorne an und erkenne, dass ich auf der falschen Seite meinen Zug erwarte. Dieser ist hinter meinem Rücken, von mir unbemerkt, bereits eingefahren. Überrascht murmle ich einen Dank in Richtung Vater und Kinder und steige gerade noch rechtzeitig ein. Ich bin überzeugt, dass die beiden Kinder sich nicht wirklich für diese Tafel interessiert haben...
Sogar jetzt beim Schreiben bin ich noch berührt und dankbar. Was für eine wundersame Fügung. Was mir hingegen zu denken gibt, ist, dass ein Teil von mir (wohl mein stolzes Ego) mich rügt und findet, das hätte ich allein herausfinden müssen. Einerseits ist da dieses wundervolle Gefühl, dass ich behütet und geführt worden bin und auf der anderen Seite die vermeintliche Pflicht, alles allein meistern zu müssen.
Die aufbltzende Frage: wozu ist eigentlich das Ego wirklich nützlich?
...
Die Karten sind zusammen mit einem reichhaltigen Buch im kaleidos erhältlich.
Barry Brailsford: Weisheit der vier Winde
Illustriert von Cecilie Okada
Inspirierende Überlieferungen der Ureinwohner Neuseelands.
Auch Schweres darf geteilt werden. Es kann durchaus leichter werden. Das Trauerritual ist, inspiriert von indigenen Kulturen, von einem Heil-Lied getragen. Dieses Lied ist die Medizin. Das Ritual bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, in der liebevollen Präsenz der Gruppe ihren Emotionen und Gefühlen zu begegnen und diese in Fluss zu bringen. Gehalten in der Gemeinschaft entsteht ein Raum der Geborgenheit, in dem Heilung geschehen kann.
Vielleicht ist er für eine Weile dein Krafttier? Der Hase spiegelt dir deine zarte und empfindsame Seite. Er ist mit allen Sinnen wach und aufmerksam, reagiert schnell und verhält sich in herausfordernden Situationen überraschend und clever. Hase ist auch Fülle und Gedeihen.
Am Sonntag findet in Herisau das Frühlingserwachen statt!
Wir haben unseren Laden geöffnet von 11:30 - 16 Uhr
und freuen uns auf viel Kundschaft. Es ist auch sonst in Herisau etwas los. Hier geht's zu den detaillierten Infos.